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Piezobetriebene Geräte ermöglichen die hochpräzise Tröpfchenerzeugung für Liquid Handling z. B. in Point-of-Care/Lab-on-a-Chip-Systemen.

Die Anforderungen an das Liquid Handling in medizinischen Prozessen wie der In-vitro-Diagnostik sind äußerst anspruchsvoll: Sehr kleine Flüssigkeitsvolumina mit unterschiedlichen Eigenschaften müssen mit hoher Präzision dosiert oder bewegt werden. Auch muss die verwendete Technik in der Lage sein, unter Berücksichtigung von Viskosität, Oberflächenspannung und Dichte der Medien sowie der Dosiergeschwindigkeit perfekte Tröpfchen zu generieren. Das Liquid Handling wird häufig kontaktlos durchgeführt, um die Proben nicht zu kontaminieren.

Piezoelektrische Bauelemente werden in der Mikrofluidik eingesetzt, um kleine Volumina im Milli- bis Pikoliterbereich zu verteilen und zu regeln. Sie ermöglichen Liquid-Handling-Anwendungen in der In-vitro-Diagnostik und Automatisierungsanwendungen im Labor, etwa:

Omics, z. B. PCR (Polymerase Chain Reaction, Polymerase-Kettenreaktion) oder die Sequenzierung des gesamten Genoms
Molekulare Diagnostik, z. B. ELISA-Tests (Enzyme-linked Immunosorbent Assay, immunologisches Nachweisverfahren)
Zytometrie & Zellisolation
Microarray-Spotting
Point-of-Care- & Lab-on-a-Chip-Systeme

Mit piezoelektrischen Aktoren können Flüssigkeiten unterschiedlichster Viskosität, z. B. Testflüssigkeiten oder Proben, ultraschnell und sehr genau gesteuert werden. Bei der Herstellung von Assays beispielsweise für die In-vitro-Diagnostik ermöglicht die Generierung von Flüssigkeitströpfchen im Pikoliterbereich eine effizientere Skalierung dieser Systeme.

 

Erfahren Sie mehr über die Vorteile von Piezokomponenten in Liquid-Handling-Anwendungen in unserer Broschüre.

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